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Buddhistische Bräuche

Buddhistische Bräuche


Auch im Buddhismus gibt es so allerlei Bräuche, welche das Zusammengehörigkeitsgefühl der Religion bestärken. Ein buddhistischer Brauch ist so zum Beispiel, dass die Eltern nach der Geburt ihres Kindes den Namen für dieses nicht vollkommen selbst auswählen, sondern hierfür einen Mönch zu Rate ziehen. Der Name des Kindes sollte möglichst schön klingen, aber auch eine positive Bedeutung haben.



Ebenso ist es ein buddhistischer Brauch, dass die Männer in den Mönchsstand eintreten. Das Ziel dabei ist es, dass der Mann selbst um einiges reifer wird und für sein kommendes Leben gestärkt ist. Die meisten buddhistischen Familien legen einen sehr große Wert darauf, dass ihr Sohn vor seiner Hochzeit oder vor dem Erlernen eines Berufes eine gewisse Zeit als Mönch in einem Kloster zugebracht hat.

Einen Tag bevor sich der Mann in das Kloster begibt, werden ihm seine Haare geschoren und ihm wird ein weißes Gewand umgelegt. Am darauf folgenden Tag wird der zukünftige Mensch zunächst drei Mal um den Tempel getragen. Bevor der Mann nun zu einem Mönch werden darf, wird von anderen Mönchen in der Versammlungshalle geprüft, ob alle Bedingungen erfüllt sind. Anschließend wird der Mann in den Mönchsstand erhoben indem man ihm die gelbe Robe umhängt.

Bei jeder Eheschließung sind Mönche anwesend. Diese sollen das Haus des zukünftigen Ehepaares und deren Haus segnen. Die Trauung selbst wird allerdings nicht von den Mönchen vorgenommen. Doch nicht nur bei der Eheschließung spielen die Mönche und deren Traditionen eine große Rolle. Auch beim Hausbau ersucht man die Mönche um ihren Ratschlag und ihren Segen.

Die buddhistischen Bräuche hinsichtlich des Verfahrens nach dem Tod eines Buddhisten können sehr stark variieren. Dabei ist das Ritual abhängig davon, wo der Betreffende lebt und ob er ein Mönch ist oder nicht. In der Regel werden dem Sterbenden aber Betgesänge ins Ohr geflüstert. Nachdem er verstorben ist, beginnt die gesamte Familie damit, ein Bad vorzubereiten. Dabei gießen Verwandte, Bekannte und Freunde parfümiertes Wasser auf die ausgestreckte Hand des Verstorbenen. Danach wird ein Band drei Mal um seinen Körper gewickelt. Nach diesem Ritual wird der Verstorbene in einen Sarg gelegt, welcher mit frischen und duftenden Blumen geschmückt ist. Anschließend wird der Sarg im Tempel oder im Haus des Verstorbenen aufgebahrt und die Mönche kommen zum Abendgebet.

Nachdem die Abendgebete eine Woche lang statt gefunden haben, kann der Verstorbene entweder in einem Holzsarg oder in einem Krematorium verbrannt werden. Die aus der Verbrennung resultierende Asche wird aufgeteilt. Eine kleine Menge wird in einer Urne in den Tempel oder in das Haus des Verstorbenen gestellt, der Rest wird über das Meer verstreut



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