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Die Ehe
Die Ehe gehört in der römisch-katholischen und in der orthodoxen Kirche zu den sieben Sakramenten. Die Schließung der Ehe findet in Form einer kirchlichen Trauung vor einem Geistlichen statt.

In dem Ehesakrament wird sichtbar, dass die Eheleute sich so lieben, wie Gott den Menschen liebt. Außerdem sagt Gott dem Paar mit dem Zeichen der Ehe seine Liebe für die Partnerschaft zu. Die Eheleute sehen ihr gemeinsames Leben und ihre gemeinsame Liebe außerdem als ein Geschenk Gottes. Sie glauben daran, dass er sie auf ihrem Weg begleiten wird.



In der katholischen Kirche gilt es als ein heilbringendes Zeichen, wenn ein Paar sich in der Kirche traut und sich zueinander bekennt. Das Sakrament der Ehe spenden sich der Mann und die Frau in der kirchlichen Trauung selbst. Die Eheschließung geschieht in den meisten Fällen vor einem Priester. Das Paar bestätigt vor der Öffentlichkeit seine Liebe und verspricht sich ewige Treue. Außerdem wird der Ehekonsens kundgegeben. Zur Schließung der Ehe gehört außerdem die Registrierung im Kirchenbuch.

In der evangelischen Kirche wird während der kirchlichen Trauung dahingegen nur das Versprechen vor Gott, dass bereits abgelegt wurde, wiederholt. Die geschlossene Ehe wird dann von einem Standesbeamten gesegnet und als gültig erklärt. Die evangelische Kirche sieht die Eheschließung allerdings nicht als Sakrament an. Für sie gibt es nämlich nur zwei Sakramente: die Taufe und das Abendmahl. Aufgrund dessen ist die Scheidung der kirchlich gesegneten Ehe hier auch prinzipiell möglich.

Ein paar Wochen vor der Hochzeit findet außerdem ein Traugespräch mit einem Geistlichen der zuständigen Kirchengemeinde statt. In diesem Gespräch wird thematisiert, was die kirchliche Trauung und die Ehe bedeutet und wie die Kirche zu dem Ehesakrament steht. Es wird aber auch besprochen, was dem Paar selbst in der Ehe als wichtig erscheint. Am Ende des Gesprächs wird ein Formular ausgefüllt, indem die Partner zustimmen, dass sie die Bedeutung und Tragweite der Eheschließung kennen. Zudem werden alle Daten festgehalten, die wichtig für die Registrierung im Kirchbuch sind.

Ein weiteres Gespräch ein bis zwei Wochen vor der Trauung hilft dabei, die Gestaltung des Gottesdienstes abzusprechen. Die meisten Eheleute feiern die Hochzeit gemeinsam mit Ihren Familien und Freunden, die sie mit schönen Einladungskarten, die man zum Beispiel hier findet, zu der Trauung einladen. In dem letzen Gespräch kann also die Mitwirkung von den Trauzeugen, der Familie oder Freunden abgeklärt werden. Diese können zum Beispiel das Fürbittengebet übernehmen. Außerdem kann die Auswahl der Musik, Schriftlesungen und mehr vorgenommen werden. Jede Eheschließung ist also genau wie jedes Brautpaar individuell.

Bild: paultarasenko, fotolia.com



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