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Hinduistische Bräuche

Hinduistische Bräuche


Hinduistische Bräuche hatten auch ihre Schattenseiten. So ist es im Hinduismus fest verankert, dass die Eltern ihren Töchtern bei deren Heirat materielle Dinge, wie zum Beispiel Geld mitgeben. Aus diesem Grund waren Töchter vor allem früher im Hinduismus nicht so gerne gesehen. Oftmals wurden weibliche Föten auch abgetrieben, weil die Familien befürchten mussten, dass sie mit zu vielen weiblichen Nachkommen in den Ruin getrieben werde. Doch mittlerweile sehen die hinduistischen Bräuche eine Tochter als Nachkommen weitaus weniger schlimm an als früher.



Die Frauen haben sich laut hinduistischem Brauch um ihre Rolle als Mutter zu kümmern. Jede Schwangerschaft ist bei den Hinduisten etwas ganz besonderes. Denn bei jedem Stadium der Schwangerschaft werden bestimmte Riten vollzogen, welche dem geistigen und körperlichen Schutz von Mutter und Kind dienen sollen.

Die Männer nehmen in der hinduistischen Familie laut altem Brauch die Führungsrolle ein. Sie sind das Oberhaupt der Familie und bestimmen auch, was das Beste für ihre Familie ist. Junge Töchter, selbst wenn sie verheiratet sind, haben in der Familie und in der Gesellschaft den geringsten Wert. Sie müssen sich ihr Ansehen hart erkämpfen. Wenn sie beispielsweise Kinder kriegen, können sie ihren Status verbessern. Traditionell bleibt der Sohn nach seiner Hochzeit mit seiner Ehefrau in seinem Elternhaus wohnen, wenn genügend räumliche Fläche zur Verfügung steht. Die Töchter aber ziehen immer zu ihrem Ehemann. Eine unverheiratete Tochter wird meistens von der Gesellschaft verschmäht, eine veraltete Schwiegermutter hingegen besitzt ein gewisses Maß an Autorität.

In ihren Bräuchen hinsichtlich des Familien- und Gesellschaftslebens ist der Hinduismus noch weit von dem entfernt, was in den westlichen Kulturen üblich ist. Dennoch legt man im Hinduismus ein außergewöhnlich hohes Maß auf die Familie.



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