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Martin Luther

Martin Luther


Martin Luther trug erheblich zur Reformation der christlichen Kirche bei. 1505 trat der damals 22-Jährige in das Augustiner-Eremiten-Kloster in Erfurt ein. In seiner Zeit in diesem strengen Kloster beschäftigte Martin Luther immer wieder die Frage nach der Gerechtigkeit Gottes. Durch seine Auseinandersetzung mit dem Römerbrief des Paulus gelangte Martin Luther zu einem völlig neuen Bild über die Gerechtigkeit Gottes.



Für Martin Luther war nun klar, dass Gott nicht der strenge Richter ist, sondern Sündern durchaus auch vergibt. Darauf begründet verfasst Luther verschiedenste Thesen. In einer beschreibt Luther, dass kein Mensch alleine durch das Tun guter Werke zu Gott findet. Wichtig sei allein der Glaube an Gott. Für einen Christen sollte die Bibel das oberste Leitwerk des Glaubens sein und nicht etwa das, was die Kirche lehrt. Damit zog er die Wut der Kirche auf sich. Martin Luther wurde zwar dazu aufgefordert, seine Äußerungen zu widerrufen, doch er tat dies nicht. Daraufhin wurde Luther aus der Rechtsgemeinschaft ausgeschlossen.

Luther floh nun auf die Wartburg in Tübingen, wo er seine Zeit damit verbrachte, das Neue Testament zu übersetzen. Im Gegensatz zur katholischen Kirche war Luther durch seinen Glauben darin bestärkt, dass es nur drei und nicht sieben Sakramente gab. Für Luther gehörten weder die Firmung, die Eucharistie, noch die Krankensalbung, die Priesterweihe und die Ehe zu den Sakramenten.

Mit dem Anschlagen seiner 95 Thesen an die Tür der Schlosskirche in Wittenberg wurde Luther zu einem Symbol für die kirchliche Reformation. Dieser Vorgang wurde auf den verschiedensten Bildern dargestellt und galt als Zeichen für die Reformation. Sein Leben lang setze sich Martin Luther somit gegen die überholten Ansichten der Kirche durch.

In seinen letzten Lebensjahren hatte Martin Luther mit vielen körperlichen Erkrankungen zu kämpfen. Auch der Tod seiner Tochter von 1542 verschlechtert seine Gemütsverfassung. Luther begann in diesen letzten Jahren auch wieder damit, seine Anti-Haltung gegenüber den Juden Kund zu tun. Er verurteilt jetzt die Menschen, welche sich nicht bekehren lassen wollen, noch stärker als je zuvor.

In zahlreichen Schriften nahm er den Kampf gegen die römische Kirche wieder auf. So verfasste er beispielsweise 1545 die Schrift "Wider das Bapsttum zu Rom vom Teuffel gestifft!". 1546 verstarb Martin Luther in Eisleben, als er seine Familie besuchte. Seine letzten Gebete auf dem Sterbebett "In Deine Hände befehle ich meinen Geist. Du hast mich erlöst, Herr, du treuer Gott" signalisiert er uns nochmals seine treue Ergebenheit Gott gegenüber und lässt seiner Erschöpfung freien Lauf. Zwei Tage nach seinem Tod wurde der Sarg Luthers von Eisleben nach Wittenberg überführt. Nach fünf Tagen beerdigt man seinen Leichnam in der Schlosskirche in Wittenberg.



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