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Inquisition

Inquisition


Der Begriff Inquisition stammt aus dem Lateinischen und bedeutet im übertragenen Sinne "gerichtliche Untersuchung". Heutzutage versteht man unter der Inquisition die Vorgehen gegen Hexen von kirchlicher Seite. Die Inquisition stellt damit ein äußerst düsteres Kapitel in der Weltgeschichte dar und heutige Kirchenmänner distanzieren sich ausdrücklich davon, dass das, was damals im Namen der Kirche vor sich ging, rechtens gewesen wäre.



Tatsache ist, dass die Hexenverfolgungen gegen Ende des 12. Jahrhunderts statt fanden und bis ins 19. Jahrhundert andauerte. Nahezu alle Länder hatten ein spezielles Gericht einberufen, welches sich Inquisition nannte und im Namen der Kirche Hexen ausmerzen sollte. Das Vorgehen dabei ist für uns heutzutage unvorstellbar. Der Delinquent hatte niemals eine Möglichkeit, mit einem blauen Auge aus der Sache heraus zu kommen. Wer einmal als Hexe angeklagt war und die Aufmerksamkeit der Inquisition geweckt hatte, hatte keine Möglichkeit, dem Wahnsinn zu entkommen.

Entgegen der meisten Vermutungen gab es bei der Inquisition auch Gerichtsverfahren gegen männliche Hexer. Man war besessen davon, alles Dämonische und Teuflische zu vernichten und machte selbst vor Kindern nicht halt. Dabei ging die Inquisition so vor, dass der Angeklagte zunächst in Haft genommen wurde. Nun kam es zu den gefürchteten "peinlichen Verhören", in welchen die Delinquenten gefoltert wurden. Man tat alles, um ihnen ein, unter Umständen auch falsches, Geständnis zu entlocken. Nach der Tortur fragte man die Hexen, ob sie dazu bereit seien, dem Teufel ab zu schwören und sich wieder in den Schoß Gottes zu begeben. Wer diesem Ratschlag folgre, landete für den Rest seines Lebens im Kerker. Hexen, die nicht gestanden oder dem Teufel nicht abschwören wollten, fanden den Tod auf dem Scheiterhaufen.

Häufig war es so, dass ein Hexenverfahren mit einer Hexe begann und mit dem Mord an einem Dutzend Menschen endete. Während der Folter der Inquisition versuchte man, der Angeklagten mehrere Namen ihrer Mittäter zu entlocken. Die Namen, welche der Verzweifelte und Gepeinigte nannte, gehörten meist Verwandten und Bekannten. So löschte die Inquisition oftmals ganze Familien aus. Nach der Verbrennung auf dem Scheiterhaufen ging der ganze Eigentum des Ermordeten in den Besitz der Kirche über.



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